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Kapitel 24: “Die Regeln für ein zielgerichtetes Leben”

Mittwoch, 27. August 2008 21:01

An dieser Stelle habe ich noch mal die wesentlichen Regeln zusammengefasst, um Träume wirklich „erleben“ zu können. Träume erleben heißt, sich auf den Weg zum Ziel zu begeben.
Wenn Sie sich an die meisten unten stehenden Regeln halten - und das immer öfter, dann werden Sie direkt auf Ihren Weg zu Ihrem Ziel gelangen. Das garantiere ich Ihnen.
Eine wichtige Voraussetzung ist natürlich, dass Sie in einem Land leben, in dem die Meinungsfreiheit nicht nur geschrieben steht, sondern auch praktiziert werden kann. Wenn Sie politisch oder gesellschaftlich aktiv sind, dann können Sie einen großen Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Kultur leisten, in dem Sie andere animieren es Ihnen gleich zu tun.
Es ist oft ein langer Weg zum Ziel, aber „durchhalten“ und es nicht aus den Augen verlieren heißt die Devise.

Die wichtigsten Regeln auf einen Blick, als „Zündschlüssel“ oder Rezeptur zum guten Gelingen:

[...]

Thema: 24 REGELN FÜR EIN ZIELGERICHT | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 12: MITARBEITER

Montag, 18. August 2008 18:39

„Wenn eine Führungskraft die Fähigkeit besäße ihre Mitarbeiter zu coachen und dadurch fähiger und verantwortungsbewusster zu machen, dann hätte sie weniger auf dem eigenen Tisch und mehr Zeit zum Coachen.“
Frank H. Sauer

Der ideale Chef
Bevor wir uns den allseits geschätzten Mitarbeitern zuwenden möchte ich, dass wir zunächst festhalten, was ein Chef so den ganzen Tag über machen sollte und für was er eigentlich da ist. Als Führungskraft haben Sie die Verantwortung für die ganze Mannschaft. Ist Ihnen das bewusst?
Stellen Sie sich vor, Sie seien ein Kapitän eines Schiffes! Sie wissen, dass dieser ein sinkendes Schiff als letzter verlässt.
Meistens sinken die Schiffe aber nicht, trotzdem hat er die Verantwortung für alles was auf dem Schiff passiert und wird dieser Verantwortung in der Regel auch gerecht. Vielleicht sinken deswegen die meisten Schiffe nicht und erreichen auch zu 99,9% den gewünschten Hafen.

Wie macht er das? Er tut doch eigentlich gar nichts und bekommt dafür auch noch eine Menge Geld! [...]

Thema: 12 MITARBEITER | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 21: “TIMING”

Samstag, 2. August 2008 11:57

„Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.“
Johann Wolfgang von Goethe

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort das richtige Tun - das ist hierbei die Devise. Doch was ist der richtige Zeitpunkt? Da kann man sich natürlich mächtig streiten. Manche behaupten, je eher man eine Sache beginnt, desto besser. Aber das ist nicht die richtige Taktik. Ich kenne viele Menschen, die aus diesem Grund alles gleichzeitig machen wollen (sehr oft erwische ich mich auch dabei), was sicher nicht die korrekte Herangehensweise ist.

[...]

Thema: 21 TIMING | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 10: Probleme

Freitag, 28. März 2008 19:22

Mal anders gesehen
Woher kommen Probleme?
Diese Frage ist leicht zu beantworten in dem wir es auf eine einfache Formel bringen:
Probleme resultieren aus Zielen! Je größer die Ziele sind, desto größer sind auch die Probleme!
Sie sind also direkt proportional.
Es ist Ihnen gestattet an dieser Stelle zu protestieren oder in Ohnmacht zu fallen, denn das tun manche meiner Seminarteilnehmer und Coaching-Kunden wenn sie dies zum ersten Mal hören.
Bitte versuchen Sie jetzt mal, losgelöst von bisherigen Betrachtungsweisen, dieses spannende Verhältnis von Zielen und Problemen zu betrachten. Es darf Ihnen gerne schwer fallen.
Lehnen Sie sich zurück und schauen Sie sich an, was es eventuell dazu noch zu erforschen gibt.

Ziele schaffen Probleme
Der Grund, warum wir vor großen Zielen oft Angst haben oder wir uns lieber kleine Ziele stecken, ist der, dass das immer auch mit entsprechend großen Problemen verbunden ist.
Also streben wir Zufriedenheit an, da wir dann keine Aktionen durchführen müssen, die uns Probleme bereiten und vor denen wir gegebenenfalls Angst haben.
Die Komplexität oder Größe von Problemen wird auch dadurch definiert, wie wir das persönlich empfinden. Diese Empfindung richtet sich nach unserer Fähigkeit ein spezifisches Problem (zum Beispiel eines bestimmten Fachgebietes) lösen zu können.
Wenn wir besonders kompetent sind in einer bestimmten Sache, dann stecken wir uns in diesem Gebiet auch größere Ziele, da wir die entsprechend großen Probleme leicht lösen können.
Meist gehen wir bis an die Grenzen des „Lösbaren“, da das unseren Erfolg ausmacht.
Beruflich gesehen ist man nur dann erfolgreich, wenn man besser ist als andere und große Aktivitäten auf große Ziele hin ausrichtet und diese erreicht.


Abbildung 7: Die Grafik verdeutlicht das Verhältnis von Zielen zu Problemen. Je größer (weiter oben) ein Ziel ist, desto größer (weiter unten) ist das daraus resultierende Problem. In der Mitte findet man Zufriedenheit, die auch Stillstand bedeutet, denn wo kein Ziel ist, ist kein Problem und wo kein Problem ist, gibt es kein Ziel. D.h. keine Aktivität, keine Passivität (keine Offensive, keine Defensive). Man hat „scheinbar“ alles erreicht und es tritt Stillstand ein.


Abbildung 8: Diese Grafik ist gleichbedeutend mit der vorherigen, nur ist es hier anders dargestellt.

Die Formel lautet:
Große Erfolge hat man durch das Erreichen von großen Zielen; indem man die dem großen Ziel äquivalenten große Probleme löst.
So einfach ist das - aber wo ist nun der Trick erfolgreich zu sein und Probleme zu lösen?
Dieses Thema ist immer das heißeste in meinen Gesprächen mit Coaching-Kunden.
Die eigentliche Standardfrage beim Ziele-Coaching lautet ja: „Was sind Ihre Ziele, Träume, Wünsche, etc.?“
Ein guter Coach stellt Ihnen diese Frage eben. Nur löst er dabei nicht den „Problem-Ballast“ in Ihrem Kopf auf, der bewusst oder unbewusst da ist. Ansonsten hätten Sie ja schon alles in Angriff genommen und wären super erfolgreich und ohne jegliche Probleme.


Abbildung 9: In der Grafik sehen Sie oben große Ziele und unten große Probleme. In Richtung Mitte (Zufriedenheit), werde die Ziele bzw. die Probleme kleiner. Was wir dabei auch beobachten können, ist dass sie auch zahlreicher werden, je kleiner sie sind. Diese Grafik dient der Darstellung von den grundsätzlichen Verhältnismäßigkeiten und könnte natürlich auch vielfältiger dargestellt werden. Sie können gerne eine ähnliche Grafik erstellen, um Ihre Probleme hineinzuschreiben und somit die Verbindungen und Verhältnismäßigkeiten zu erforschen und darzustellen.

Das Konfrontieren von Problemen
Wir müssen lernen unsere Probleme anzuschauen, sie zu konfrontieren , uns ihnen zu stellen. Wenn wir das auf die richtige Weise tun, dann erreichen wir viele Ziele fast wie von selbst. Also lautet die Frage zunächst: Welche Probleme haben Sie?
Seien Sie jetzt mal ganz ehrlich mit sich selbst und prüfen, was Sie belästigt oder was Sie daran hindert das zu tun, was Sie lieben.
Schreiben Sie diese Probleme auf eine Stück Papier, auch wenn es bei manchen schwer fällt. Schreiben Sie Ihre Probleme so deutlich auf wie möglich. Tauchen Sie in sie ein, und stellen Sie dabei bitte fest, dass es Ihre Probleme sind. Lassen Sie sich dabei Zeit und legen Sie das Buch dafür zur Seite (aber bitte nicht für immer).
Gerne dürfen Sie ein paar Tage auf der Suche nach „Ihren Problemen“ verbringen. Manche fallen einem nicht auf anhieb ein. Egal - weitermachen!
Wenn Sie sich dabei elend fühlen, hier ein Versprechen: „Wir werden diese Probleme“ gemeinsam lösen.
Den Weg zu den eigenen wahren Zielen zu beschreiten beginnt damit, seine Probleme zu erkennen und zu akzeptieren.
Schreiben Sie bitte nur Ihre Probleme auf – bitte nicht die der Nachbarn oder Freunde.
Vielen Dank!

In den „dicken“ Problemen steckt Potential
Wenn Sie das getan haben, suchen Sie sich das größte Ihrer Probleme aus.
So, nun widmen wir uns erst mal ausschließlich dieser „ungelösten Angelegenheit“.
Warum? Weil das größte Ihrer Probleme der Schlüssel zu den kleineren Problemen ist, was bedeutet, wenn das größte Problem gelöst ist, dann lösen sich auch viele andere Probleme wie von selbst. Das ist ein Naturgesetz!
Wenn dies nicht der Fall ist, war das von Ihnen definierte „größte“ Problem nicht wirklich das tatsächlich größte; in diesem Fall müssen Sie noch mal überlegen, ob Sie da nicht irgend etwas vergessen haben.
Wenn Sie jetzt Angst davor haben wirklich und ehrlich hinzuschauen, dann möchte ich Sie beruhigen und Ihnen versichern, dass dabei nichts schief gehen kann. Auch wenn verschiedene Psycho-Spezialisten behaupten, man brauche dafür unbedingt einen Fachmann an der Seite. Das ist zwar nicht völlig falsch, aber zumindest in Ihrem Fall, denn Sie sind jemand der durchaus in der Lage ist nach vorne und lösungsorientiert zu denken, denn sonst würden Sie dieses Buch nicht lesen.
Dieses Buch hat leider eine begrenzte Zielgruppe (ich würde mich hier sehr gerne irren), denn für solche Themen muss man über den eigenen Tellerrand hinaus sehen und hinaus greifen und das tun zweifelsohne nicht alle.

Fremdgesteuerte Probleme
Leider haben wir Probleme nicht nur aufgrund eigener Zielvorstellungen, sondern auch aufgrund von Aufgabenstellungen, die wir von außen bekommen.
Erinnern Sie sich bitte an das Kapitel „Die Falle“.
Es treten Probleme in verschiedenen Lebensbereichen auf. So haben wir zum Beispiel Probleme mit der Gesundheit, in der Familie, mit unserem Chef, mit Arbeitskollegen, mit unserem Auto, mit den Nachbarn, mit dem Finanzamt, mit Geld, mit Kunden und nicht zu vergessen - als Unternehmer oder Führungskraft - mit unseren Mitarbeitern.
Wir konzentrieren uns hier aber auf Ihre persönlichen Probleme, die aus Ihren persönlichen Zielsetzungen herrühren.

Die Ergründung eines Problems
Also, sie können jetzt getrost dem dicken Problem entgegentreten, denn es wird jetzt Zeit zum Wachsen.
Wie fangen wir die Problemlösung nun an? Wie gesagt, der erste Schritt ist, dass Sie das Problem ausführlich anschauen. Im Prinzip ist das schon der größte Teil der Übung.
Mit ein paar Fragen dazu, möchte ich Ihnen dabei helfen.
Bedenken Sie bitte: Auch Probleme, die andere für lächerlich halten, sind hier wichtig, insofern sie in Ihrer Vorstellung groß, unüberwindbar und/oder mit seelischen oder körperlichen Schmerzen verbunden sind.
Schreiben Sie die Antworten direkt darunter (Stichworte genügen, ansonsten bitte ein extra Blatt Papier verwenden).

1.

Wie lange haben Sie das Problem schon?
________________

2.

Ist es extrem lästig oder tut es schon weh?
________________

3.

Haben Sie den Drang das Problem zu lösen? ja O nein O

4.

Was hat Sie davon abgehalten es längst gelöst zu haben:

a) Faulheit, Trägheit oder Inkonsequenz? ja O nein O
b) Unwissenheit? ja O nein O
c) Eine andere Absicht (Gegenziel) einer anderen Person? ja O nein O
d) Mangelndes Selbstvertrauen? ja O nein O
e) Es versteht mich niemand? ja O nein O
f) Abwertungen bzw. Herabsetzungen Ihrer Person oder Ideen? ja O nein O

Tipps zur Problemlösung
Nun erhalten Sie Tipps, zu den möglichen Antworten, die Ihnen als Stütze und Hinweis für Ihre persönliche Strategie dienen sollen. Bitte halten Sie sich an diese Ratschläge und es wird garantiert bergauf gehen.

Zu Frage 1:

Wenn es länger als 2 Jahre andauert, dann ist das schon die Grenze des vertretbaren. Es heißt also zügig zur Tat zu schreiten. Wenn es schon fast das ganze Leben andauert, dann sollten Sie überlegen mal einen Coach aufzusuchen (Adressen finden Sie am Ende des Buches).

Zu Frage 2:

Wenn es extrem lästig ist, dann ist das Problem eigentlich leicht zu lösen, denn Sie können im Prinzip recht emotionslos an die Sache herangehen, mit etwas Mut und Tatkraft wird es schon gelingen. Wenn es weh tut, dann ist es eigentlich höchste Eisenbahn. Sollten Sie dabei Hilfe brauchen, dann suchen Sie sich Verbündete (siehe Kapitel „Mut“ - „Verbündete können helfen“).

Zu Frage 3:

Wenn Sie hier „ja“ gesagt haben, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Bei „nein“ überprüfen Sie bitte, ob Sie nicht längst aufgegeben haben oder einen Kompromiss eingegangen sind. Es gibt faule Kompromisse aber auch intelligente. Einen faulen Kompromiss sollte man auf jeden Fall nicht eingehen, wenn der Preis den man zahlt nicht in Relation zum gewünschten Ergebnis steht. Ein „fauler“ ist es auf jeden Fall, wenn es laut Frage 2 extrem lästig ist oder gar weh tut. Wenn Sie bei Frage 2 mit „nicht lästig“ sowie „es tut nicht weh“ geantwortet haben, dann handelt es sich hier nicht um ein wirkliches Problem.

Zu Frage 4:

a) = ja = Werden Sie sich selbst treu! Treiben Sie Sport oder frischen Sie anderweitig Ihren Geist auf. Appellieren Sie an Ihr Selbstwertgefühl.
b) = ja = Bilden Sie sich fort! kaufen Sie gute Bücher über das Thema Ihres Problems, um es sachverständig zu lösen. Achten Sie auf Seriosität und Kompetenz der Autoren. Auch das Internet bietet eine Menge Informationen zu fast jedem Thema. Oft ist hier sogar ein Erfahrungs- und Wissensaustausch möglich.
c) = ja = Gehen Sie nicht in die Falle! Lesen Sie das Kapitel „Das Kollidieren von Zielen“ und überlegen Sie, ob Sie nicht mehr Verantwortung übernehmen können. Wenn die andere Person destruktive Eigenschaften hat ist es besser, wenn Sie den Kontakt zumindest für einen längeren Zeitraum abbrechen, insbesondere wenn das Motiv der Person fragwürdig ist.
d) = ja = Machen Sie zunächst kleine Schritte zu kleinen Zielen und schreiben Sie unbedingt ein Erfolgsprotokoll! Lesen Sie das Kapitel „Persönliche Ziele“ - „Das Erfolgsprotokoll (Erfolgsjournal)“.
e) = ja = Lernen Sie sich so auszudrücken, dass man Sie verstehen kann! Meist ist das „nicht verstehen“ ein Kommunikationsproblem, d.h. Sie reden nicht in der Sprache, in der man Sie wirklich verstehen kann. Machen Sie aus Ihren Gedanken ein Konzept, das für andere interessant ist. Werben Sie für Ihre Betrachtungsweisen, indem Sie es sachlich und ausführlich beschreiben. Analysieren Sie die Gedankenwelt Ihrer Mitmenschen und lernen Sie deren Sprache zu sprechen.
f) = ja = Sagen Sie einer solchen Person, dass sie Sie gerade abgewertet hat, unmittelbar wenn sie es tut! Tun Sie das bitte unbedingt sachlich und ohne emotionale Ausbrüche, aber direkt und mit betonter Stimme. Nun hat Ihr Gegenüber die Gelegenheit sich zu korrigieren. Oft ist das Abwerten eines anderen Menschen eine unbewusste Handlung. Wenn man sie darauf hinweist, dass sie es tun, dann tritt meistens Besserung ein. Notfalls wiederholt man es, wenn es wieder vorkommen sollte. Wenn die andere Person das nicht respektiert und zumindest eine langsame aber akzeptable Verbesserung eintritt, dann haben Sie es mit einer Spezies Mensch zu tun, in dessen Umgebung selten Wachstum zu finden ist. In diesem Fall sollten Sie sofort den Kontakt abbrechen oder einen guten Coach aufsuchen.

Hier nun drei weitere Fragen:

5. Haben Sie immer noch den ehrlichen Wunsch dieses Problem zu lösen? - Wenn „nein“, dann sollten Sie einen guten Coach aufsuchen, der Ihnen zur Seite steht. Wenn „ja“, dann werden Sie es auch schaffen, wenn Sie die Ratschläge in diesem Buch ernst nehmen und sie umsetzen.

6. Werden Sie die Lösung jetzt angehen? - Wenn „ja“, überlegen Sie sich ganz genau den nächsten Schritt - nur den allernächsten Schritt. Wenn Sie ihn gefunden haben, dann tun Sie ihn am besten SOFORT. Wenn sie jetzt nicht starten können, dann war es nicht der aller-aller-aller-nächste Schritt. Fangen sie an etwas zu tun, auch wenn es nur ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung ist. Wenn Sie anfangen etwas zu „tun“ beseitigen Sie die innere Trägheit und die Rechtfertigungen, warum man es nicht tun kann entfallen. Wenn Sie sich in Bewegung gesetzt haben, dann hören Sie nicht auf aktiv zu sein.

7. Haben Sie eine Idee, wie Sie das Problem nun lösen können? - Na dann aber los. Gerne dürfen Sie das Buch nun zur Seite legen, um zur Tat zu schreiten. Sie dürfen aber gerne weiter lesen, denn das nächste Kapitel wird Ihnen noch den richtigen Schwung verleihen.

Ich behaupte, dass das Leben ein Spiel ist. Als ein Spiel ist es leider nicht mehr zu identifizieren, wenn wir auf zu große Probleme stoßen.
Wir müssen also den „Spielgeist“ wieder entdecken, in dem wir uns klar werden, was ein Spiel eigentlich ist und bewirken kann.

Weiter zum Kapitel “Das Spiel

Thema: 10 PROBLEME | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 05: “Die Beschaffenheit von Zielen”

Dienstag, 25. März 2008 7:40

Ziele sind etwas einfaches aber oft Verstecktes. Sie sind geistig mit uns stark verbunden, da sie ein Teil unserer Identität sind. Unsere wahren Ziele liefern sogar unsere Identität – unser ICH!
Ein Ziel ist leider oft verborgen, da wir uns mental meistens mit unnachgiebigen Gegenspielern auseinandersetzen müssen: den nicht vollständig abgeschlossenen Vorgängen.
Ein nicht abgeschlossener Vorgang ist ein Mini-Ziel das noch nicht erreicht ist. Es sind all die Dinge, die naturbedingt „in Arbeit“ sind, sich in Warteposition befinden, in unserem Kopf als Idee herum schwirren sowie natürlich auch Probleme, die gelöst werden müssen. – Kurzum, alles, was es noch zu erledigen (abzuschließen) gibt.

Viele verschiedene Ziele
Denken Sie jetzt bitte nicht, dass das nur auf Schreibtische und andere Arbeitsplätze bezogen ist. Auch und ganz besonders in privaten oder persönlichen Bereichen spielt sich dies ab. Gerne bezieht man das Wort „Ziele“ nur auf seinen Arbeitsplatz, wobei das persönliche Umfeld zu kurz kommt – auch dort gibt es viele Ziele, die es zu betrachten gibt, aber dazu erfahren Sie in späteren Kapiteln mehr.
Es gibt also verschiedenartige Ziele und Mini-Ziele; kleine, große, dicke, dünne, kurze, lange, schöne oder machbare sowie auch unliebsame Ziele. Manche von uns haben zum Beispiel 250 am Tag oder 1.000.000 im Leben. Das gibt uns zu schaffen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Da wir nur eine begrenzte Anzahl an Speicherplatz im Kopf zur Verfügung bzw. frei haben, liegt es nahe zu behaupten, dass wir keine Zeit (Kapazitäten) zur Verfügung haben, um ein Ziel bewusst, geistig “voll da” anzuvisieren. Nehmen wir mal an, Sie hätten gerade mal 3 Speichereinheiten oder Aufmerksamkeitseinheiten frei, würde das also bedeuten, wenn Sie mehr als 3 unvollendete Mini-Ziele haben, dann verlieren Sie die Aufmerksamkeit auf die großen Ziele.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Aus diesen Umständen lernen wir, dass es schlau ist, eine Technik zu haben, die uns in die Lage versetzt weit mehr als 3 “Dinge” im gleichen Zeitraum vorwärts zu treiben.
Diese Technik setzt sich aus folgenden Grundregeln zusammen:
1. Tun Sie immer nur eine Sache auf einmal!
2. Wenn Sie eine Sache begonnen haben, dann bringen Sie sie zunächst zum Abschluss, oder zumindest zu einem befriedigenden Zwischenergebnis, bevor Sie eine neue Sache beginnen!
3. Wenn Ihnen etwas begegnet, das Sie tun sollen oder müssen, dann tun Sie es bitte sofort. Nehmen Sie es sofort in Angriff. Hier können Sie die größtenteils bekannte 72-Stunden-Regel gerne vergessen, denn die Betonung liegt auf sofort.
4. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Sache angehen sollen, dann konzentrieren Sie sich zunächst nur auf den „nächsten Schritt“, den Sie bitte sofort tun.
Sie werden nach einiger Zeit feststellen, dass dies das ganze Geheimnis aller erfolgreichen Menschen ist.
Nun zurück zu den Zielen.
Die Bestandteile eines Zieles
Hier nun die in der Praxis taugliche Definition eines Zieles:
(1) Ein Ziel befindet sich immer in der Zukunft
(2) Es ist klar definiert bzw. messbar in Qualität und Quantität
(3) Es hat gangbare Wege zu dessen Erreichung; auch wenn sie anfangs schwer sichtbar sind.
(4) Es enthält eine feste Absicht es wirklich erreichen zu wollen.
(5) Es hat einen festgelegten Termin zur Erreichung.
(6) Es ist qualitativ und/oder quantitativ hochwertiger als bereits erreichte Zustände.
(7) Ein Ziel wird immer von einem vernünftigen Begehren (Grund, Zweck, Motiv) begleitet.

Wenn ALLE diese genannten Punkte erfüllt sind, haben wir ein Ziel!

Das heißt aber auch, wenn nur einer der oben genannten Punkte fehlt, dann handelt es sich nicht um ein Ziel, sondern eher um ein „es wäre schön wenn“ oder „vielleicht sollte man“ oder „es wäre echt phantastisch, wenn das so kommen würde“ – verstehen Sie was ich meine?
Wenn ein Ziel in oben aufgeführter Weise existiert, kann man immer sofort einen nächsten Schritt tun, der einen näher an das Ziel führt.
Dieser nächste kleine Schritt ist ein Mini-Ziel, das man so schnell als möglich erreichen sollte. Das heißt, man sollte diesen “offenen Vorgang” so schnell wie möglich abschließen.
Das ist auch die Grundlage von gutem Projektmanagement, dem wir uns hier nur spärlich widmen wollen, wobei diese grundsätzlichen Erkenntnisse dort eingesetzt werden können und sollen.

Die Facetten eines Zieles
Wenn es darum geht, irgend etwas zu erschaffen, erreichen oder zu haben, gibt es verschiedenartige Definitionen oder besser Unterarten von Zielen, die gerne miteinander verwechselt werden. Wir haben somit verschiedene Vorstellungen im Kopf, was ein Ziel ist und deswegen geraten wir schnell in Verwirrung, wenn es darum geht, eben das zu beschreiben wohin man will. Deshalb möchte ich hier die verschiedenen Facetten von Zielen aufzeigen und die allgemeinverständlichen Definitionen geben:

1. Goal
Das Spiel, der Treffer, der Sieg. Was das im Einzelnen bedeutet, wurde im Kapitel „Die Lebenskraft“, am Anfang dieses Buches, ausführlich beschrieben. Es ist das eigentliche Ziel, jedoch nur in seiner Endfassung.
2. Motiv
Das Motiv ist der Grund, warum man ein Ziel erreichen möchte – also das „Warum“.
Es wird gerne mit der eigentlichen Zielsetzung verwechselt, ist aber nur eine Art notorische Antriebskraft, die nicht immer selbst bestimmt ist. Deshalb ist es wichtig das Motiv zu überprüfen. Manchmal regt ein übertriebenes Sicherheitsgefühl dazu an, sich merkwürdige Ziele zu stecken. Sehr oft ist das Motiv ein völlig anderes als man selbst erwartet hat.
Unbewusst ist ein gesunder Mensch oft daran interessiert, dass andere auch Gesund sind und deswegen gibt es nicht selten Motive die sich um unsere Mitmenschen bemühen. Schutz, Austausch, Sicherheit, Wohlstand, Bildung und Kultur sind sehr oft genannte Bereiche, wenn man ehrlich hinschaut bzw. ein wenig bohrt. Aber es kann natürlich auch anders sein, ich möchte Sie hier nicht unnötig beeinflussen und Sie lediglich auffordern, Ihre Motive zu erkennen und zu beschreiben.
3. Szenerie
Die Szenerie ist das Bild, das wir im Kopf haben, an dem wir festhalten und gerne fixiert darauf zu gehen oder eben einfach nur davon träumen. Wir fühlen uns einerseits gut dabei, aber oft auch etwas mulmig, wenn es darum geht, sich Gedanken zu machen, was denn alles zu tun ist, um dorthin zu gelangen.
Die Szenerie besteht aus einer Art geistiges Bild, mitsamt dem Zubehör, zum Beispiel Töne, Farben, Gefühle, andere emotionale Zustände und oft auch Stolz sowie Glücksempfinden oder Wohlbehagen.
4. Strategie
Die Strategie ist der geniale Plan den wir im Kopf haben oder auch nur eine gute Idee. Wir glauben mit dieser Idee können wir es schaffen. Es ist leider ein Trugschluss, denn es bedarf meist mehr als einer guten Idee, um Ziele zu erreichen, obgleich man die natürlich auch haben muss.
Zur Strategie gehört auf jeden Fall ein Plan mit den zunächst wichtigsten übergeordneten Aktionen, die man erledigen muss, um vorwärts zu kommen.
Eine gute Strategie wird aufgrund von intelligentem Abwägen und ein Mindestmass an Kreativität und Wissen (siehe auch Kapitel „Wissen“) erarbeitet.

Im Grunde genommen sind alle oben beschriebenen Facetten eines Zieles Teile davon, die zur Zielerreichung benötigt werden. Im Idealfall kann man alle Teile zusammenfügen und man hat somit ein einziges klar definiertes Ziel, das aus dem
1. Goal,
2. dem Motiv (das Warum),
3. der Szenerie (ausgemaltes Ziel) und
4. der Strategie (genialer Ziele-Erreichungs-Plan)

besteht.
Wenn eines dieser Teile nicht vorhanden ist bzw. mit den anderen Teilen nicht harmoniert, dann ist das Ziel nicht klar und deutlich vorhanden und kann somit nicht wirklich erreicht werden.
Wenn jemand sagt: „mein Ziel ist es, glücklich zu sein“ – dann muss ich ihm leider sagen, dass mir dies zu wenig ist. Ich möchte den Grund erfahren (wenn auch nur Ansatzweise) und er soll es mir näher ausmalen sowie einen ersten Plan zur Erreichung - oder zumindest eine Idee dazu - vorlegen.
Es wird schon manchmal lustig, wenn man mir dann nach anfänglichem Zögern, dann zunächst stockenden Erzählungen und später mit glänzenden Augen die Sache euphorisch und bis ins kleinste Detail erklärt.
Überprüfen Sie deswegen diese Teilbereiche und feilen Sie daran, sie aufeinander abzustimmen bzw. Sie gründlich zu definieren.
Sie werden Augen machen!

Da ich die Dinge gerne kontrovers angehe (das haben Sie sicher schon gemerkt), wird die exakte Beschaffenheit eines Zieles im Kapitel „Probleme“ beschrieben. Haben Sie bis dahin noch etwas Geduld, denn wir müssen uns erst ein paar andere Dinge vorher anschauen.
Tauchen Sie zunächst in die Wissenschaft der „Wichtigkeiten“ ein.

… zum Kapitel 06: Wichtig oder nicht?

Thema: 05 BESCHAFFENHEIT VON ZIELEN | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 04: “Persönliche Ziele”

Montag, 24. März 2008 10:03

Ein Ziel ist kompromisslos und sicher,
ein Traum kompromissbereit und leicht.
Frank H. Sauer

Definition
Lassen Sie uns zunächst definieren was ein persönliches Ziel ist. Dies ist zwingend notwendig, da ich oft überrascht feststellte, als ich von einigen meiner Trainees ihre persönlichen Ziele aufschreiben lies, was da so alles zum Vorschein kam. Es handelte sich meist nicht um Ziele, sondern um wünschenswerte oder bereits gestartete Aktivitäten. Eine Aktion ist kein Ziel. Wenn sie zum Beispiel nach London fahren wollen, um einen alten Freund zu besuchen, dann ist die Vorbereitung der Reise und die Reise selbst kein Ziel, sondern das stattfindende Treffen mit dem Freund, so wie man sich dieses Zusammentreffen vorher bildlich vorgestellt hat.
Persönliche Ziele resultieren aus Bedürfnissen und Träumen, die wir selbst haben. Auch „fixe Idee“ oder „Schnapsidee“ sind gute Begriffe. Wichtig ist, dass wir uns bei dem Gedanken an diese Dinge irgendwie gut fühlen, obgleich ein Kribbeln im Bauch dabei ist. Das ist sogar ein gutes Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Jeder Mensch hat persönliche Ziele!
* Erfolgreicher ist der, der seine Ziele erreicht (ob kleine oder große).
* Kompetent ist der, der nachhaltig erfolgreicher ist als andere, indem er lohnenswerte eigene Ziele erreicht (und sei es nur in speziellen Bereichen).
* Glücklich ist der, der Kompetenz vorzeigen kann, zusammen mit Verstehen und Vertrauen.

Also, hier in dieser Reihenfolge auf den Punkt gebracht:

Persönliche Ziele (erkennen)
+ Erfolge (sammeln)
+ Kompetenz (ausstrahlen)
= Glück (genießen [können])

Oder wir betrachten uns dies als eine Treppe, die wir hinaufgehen, bei der wir keine Stufe auslassen dürfen: 


Abbildung 1: Die Treppe „vom persönlichen Ziel zum Glück”

Da jeder Mensch persönliche Ziele hat, kann grundsätzlich jeder Mensch glücklich sein. So einfach ist das! Nur, warum sind es die wenigsten?
Erinnern Sie sich an unsere Falle?
Es gibt Berufsgruppen, die Ihnen Ihre persönlichen Ziele wegnehmen und andere dafür geben. Die Medien und die Werbespezialisten dürfen wir dabei nicht vergessen. Aber die sind nur ein Mittel zum Zweck.
Interessant ist, dass Juristen den Rechtsstaat erfunden haben und Sie heute dabei beraten damit klar zu kommen. Die Steuerberater (oder besser deren Vorläufer) haben ein kompliziertes Steuersystem erfunden - das übrigens immer schlimmer wird, um Sie heute ausführlich (natürlich gegen Entgelt) beraten zu können.
Ärzte erzählen Ihnen, dass man mit bestimmten Medikamenten Krankheiten heilen kann. Dabei weiß man längst, dass Ärzte wenig Ahnung von Gesundheit haben, außer dass sie diese vor einiger Zeit „aus Versehen“ abgeschafft haben, indem sie sie in „Krankheit“ introvertierten. Das heißt, sie sind heute Spezialisten für Krankheit statt für das eigentlich angestrebte Ziel - „Gesundheit“.
Diese Berufsgruppen, die Ihnen dabei helfen durch ein Dickicht von Regelwerken und künstlichen Mechanismen zu kommen, haben diese Regelwerke vor zum Teil langer Zeit selbst erschaffen.
Natürlich weiß das heute keiner mehr so genau, da es ein langer Prozess war, der sich über Generationen hinweg zog. Zahlreiche Spezialisten haben an den Universitäten vieler Länder diese scheinbaren Weisheiten ohne besseren Wissens rezitiert und hinaus posaunt und dafür feierlich eine Menge Auszeichnungen erhalten.

Bist du was – dann hast Du was!
Die perfekt inszenierte Medienlandschaft stellt eine neue Art der Religion dar, die von vornherein unterwandert ist, mit auf Geld fixierte Wirtschaftsbossen, die keinerlei Verantwortung für ein gesellschaftspolitisch intelligentes, sozial verträgliches Vorgehen haben.
Es wird uns von denen suggeriert, dass wir etwas taugen, wenn wir etwas haben. Also sei die Lösung: „Kauf dir was (also hast du was) – dann bist du was! - Das ist nicht wahr! - In Wahrheit ist es umgekehrt: „Bist du was – dann hast du was! – lautet das Naturgesetz.
Wir müssen also erst jemand sein, um dann daraus abgeleitet etwas zu haben, was unserem logischen Naturell entspricht. Es spricht nichts gegen ein Märchenschloss, einen schicken Mercedes, eine Rolex oder den neuesten Super-Computer, wenn wir diese Sachen aus uns heraus erschaffen, in dem wir vernünftiger Weise einen ethischen Verwendungszweck definieren und diese Dinge auch wirklich aus eigenen vorhandenen Mitteln bezahlen können.

Ihr derzeitiges Spiel
Sie, lieber Leser, spielen heute mindestens zu einem gewissen Teil ein Spiel, das Ihnen gegeben wurde. Sie spielen für Ihre Bank, Ihren Steuerberater (stellvertretend für das Finanzamt), Ihren Rechtsbeistand, für Ihren Arzt, usw.
Was ist Ihr Lohn für das Spiel? Ein bis zwei Drittel Ihres Lebens leben Sie an sich selbst vorbei.
Dementsprechend liegen hier Ihre versteckten Reserven, die, wenn sie richtig aktiviert werden, zum erheblichen Wachstum beitragen können.

Ihr zukünftiges Spiel
Fangen Sie an, einen beträchtlichen Teil Ihrer Zeit und Aufmerksamkeit mit Ihren Träumen und Bedürfnissen zu verbringen.
Nehmen Sie das bitte wörtlich!
Schreiben Sie Ihre Ziele auf (bitte tun Sie das wirklich)!
Schreiben Sie Strategien auf - jeden spontanen Einfall, der Sie in Richtung Ihres Zieles bringt.
Formulieren Sie das, was Sie da so fühlen und geistig sehen können, so, als ob es schon geschehen wäre; ähnlich wie man ein kleines Modell von einem Haus oder Fahrzeug baut, so dass man es praktisch schon sehen kann. Damit erschaffen Sie es zumindest schon mal gedanklich und derart, dass sie es viel leichter immer wieder neu betrachten können.
Schreiben Sie dies alles in ein spezielles Buch oder auch in eine Datei in Ihrem Computer (aber drucken Sie es unbedingt aus, lassen es dann beim Lesen auf sich einwirken und bewahren es schließlich an einem vertraulichen Ort auf).
Vergrößern Sie Ihre Ziele, wenn Ihnen danach ist und ändern dies natürlich entsprechend in Ihren Aufzeichnungen.
Tun Sie dies alles zunächst nur für sich alleine, so dass Ihnen niemand etwas davon wegnehmen kann - zum Beispiel in Form von Kritik oder so etwas wie „das schaffst Du niemals!“.
Es ist Ihr Ziel (Goal), das Sie in Ihrer Zeit geistig kreieren, bevor es dann richtig losgeht.

Das Erfolgsprotokoll (Erfolgsjournal)
Zum Ziele definieren müssen wir in einer bestimmten Größe denken können, dazu gibt es einen guten Trick:
Führen Sie Erfolgsprotokolle und heben Sie diese auf. Das Aufschreiben von Erfolgen (auch kleine) erschafft in uns ein neues, aber prinzipiell natürliches Denkmuster, das uns an Erfolge gewöhnen lässt.
Es bestätigt das bereits erreichte und wir lernen unsere erfolgreichen Aktionen besser kennen, die ein wichtiger Baustein unserer zukünftigen Erfolge sind.
Lesen Sie öfters (mindestens einmal im Monat) in diesen Aufzeichnungen.

Sie werden Ihre Ziele erreichen, wenn Sie nach den Regeln des nächsten Kapitels verfahren.

… zum Kapitel 05: Die Beschaffenheit von Zielen.

Thema: 04 PERSÖNLICHE ZIELE | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 01: Die Lebenskraft

Sonntag, 23. März 2008 12:24

„Das wertvollste, was ich je lernte, ist, wie ungeheuer wichtig das ist, was wir denken.
Wenn ich wüsste was Sie denken, wüsste ich, was Sie sind, denn Ihre Gedanken machen Sie zu dem, was Sie sind.
Durch die Veränderung unserer Gedanken vermögen wir unser Leben zu verändern.“
Dale Carnegie
 
Warum existieren wir?
Was für eine Frage! - Eine Frage, die bei den meisten Menschen zahlreiche Emotionen und auch Reaktionen hervorruft.
Grundsätzlich sollten wir festhalten, dass uns irgendeine Batterie speisen muss, wie wir es im Physikunterricht gelernt haben. Denn nichts regt sich ohne Energie. Wir haben dort weiterhin gelernt, dass Energie niemals neu entsteht, sondern lediglich umgewandelt wird. D.h. von einer Energieform in eine andere. Beispielsweise wird Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt, was Sie sich bei einer Windkraftanlage sehr gut verdeutlichen können. Benzin (ruhende Energie in Materie gebunden) verwandelt sich im Motor eines Fahrzeuges in Bewegungsenergie, sobald man einen sogenannten Katalysator hinzufügt.

Was treibt UNS an?
Nun, ich möchte diese Frage hier nicht gänzlich beantworten, denn das könnte man als anmaßend empfinden. Wir vereinbaren deshalb folgende logisch klingende Grundregel jedes Lebens, damit der Rest des Buches für Sie fruchtbar und garantiert gewinnbringend wird:
Eine Kraft, nicht physikalischen Ursprungs, veranlasst Materie das zu tun, weswegen diese oder eine stärkere Kraft Materie irgendwann einmal erschaffen hat. Diese Verbindung zwischen gesteuerter Energie und Materie hält sich offensichtlich schon eine sehr lange Zeit aufrecht und schafft einen Raum, in dem wir menschliche Wesen existieren und fortbestehen können.
Wem das zu hochtrabend ist, der nehme folgendes praktische Beispiel: Mit Gedanken (eine Art geistige Energie) bewegt man Dinge – wie zum Beispiel unseren Arm, der wiederum etwas anderes bewegt, beispielsweise ein Lenkrad eines Autos, usw.
Wir haben also eine Idee (geistige Energie) und die hat eine Kettenreaktion (materielle Bewegung) zur Folge, die uns ein Ziel (geistig und materiell) erreichen lässt. Wir wandeln also geistige Energie in physikalische Energie um. Ein solches Ziel ist nicht nur ein Ort, sondern auch ein Zustand, ein Produkt, kurz: ein gewünschtes Ergebnis, das hochwertiger ist als gegenwärtig erreichte Ergebnisse.
 
Verschiedene Begriffe für ein Ziel
Im Englischen nennt man ein Ziel auch “Target”. Wenn es jedoch darum geht in menschlichen Lebensbereichen, insbesondere im beruflichen Lebensbereich, ein Ziel zu erreichen, spricht man besser von einem „Goal“. Eigentlich ist ein Goal direkt übersetzt ein „Treffer“. Wenn zum Beispiel beim Fußballspiel ein Tor fällt, schreien viele Leute „GOAL“ statt Tor oder Ziel oder Treffer (natürlich nur in der englischen Sprache). Deshalb nennt ein ordentlicher hoch motivierter englischsprachiger Manager seine großen Ziele „Goals“.
Ich finde diese Bezeichnung besser als „Ziel“. Denn „Goal“ sagt mehr über den notwendigen Siegeswillen und die dazugehörige Bereitschaft, alles zu geben, aus. Ein Goal ist ein „erreichtes“ Ziel, während ein Target lediglich ein „anvisiertes“ Ziel ist. Der Unterschied ist der Zeitpunkt. Wenn wir mit dem Begriff Ziel in diesem Zusammenhang hantieren, dann denken Sie bitte an einen „Treffer“ oder eben an „das Goal“. Somit erreichen wir einen höheren, spielerischen Motivationsgrad. Diese Grund-Motivation ist notwendig, um sich an eine unerschöpfliche Energiequelle anzuschließen. 
  
Die Lebensenergie
In uns – und zwar in jedem von uns – steckt die Kraft, die jegliches Ergebnis erschaffen kann. Voraussetzung ist, wir erkennen und nutzen diese Energie, die aus uns selbst stammt und wenden diese intelligent an.
Dass man mit zunehmendem Alter Energie verliert ist nicht wahr. Wer damit übereinstimmt, beginnt zu verlieren und befindet sich auf direktem Weg zum geistigen Verfall. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie sich an die Ratschläge in diesem Buch halten, dann verspreche ich Ihnen, dass Sie erleben werden, wie Monat für Monat und Jahr für Jahr Ihre Energie stets größer wird und die Klarheit Ihrer Wünsche und das Verstehen Ihres Umfeldes wächst. Es kommt lediglich auf die Fähigkeit an, geistige Energie in physikalische Energie umzuwandeln. Daraus entsteht Gelassenheit gepaart mit Siegeswillen. Somit sind Sie unschlagbar.
Wir müssen dieser Energie zunächst vertrauen. Oder sagen wir einfach: Mit einem großen Stück Selbstvertrauen im Gepäck sind wir in der Lage sehr hohe Berge zu erklimmen, die von anderen Menschen oft nicht gesehen werden, da sie Ihren Blick woanders hinrichten. Sollten Sie das für totalen Blödsinn halten, legen Sie dieses Buch beiseite, denn es wird Ihnen in keiner Weise helfen und es wäre Zeitverschwendung es zu lesen. Wenn Sie mindestens zu einem Teil damit übereinstimmen, dann lesen Sie bitte weiter …
  
… im Kapitel 02: Wer Du bist.

Thema: 01 DIE LEBENSKRAFT | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer