Tag-Archiv für » Spiel «

Kapitel 23: Ein paar Grundlagen einer klugen und gesunden Zivilisation

Donnerstag, 20. November 2008 12:41

So, nun machen wir einen weiten Schlenker. Weg von den technischen Betrachtungen, die, weil sie so wichtig sind, ein gutes Fundament brauchen, um stabil existieren zu können.

Unser aller Beitrag
Ich habe nach Lösungen gesucht bei den Fragen: „Wie kann man diese Welt lebenswert für alle gestalten? Wie lauten die Regeln, nach denen ich vorgehen muss, um einen Beitrag zu leisten - für mich, meine Familie, meine Nachkommen, meine Freunde und die ganze Gesellschaft?“
Eine wichtige Erkenntnis ist, dass jeder Mensch ein Stück Verantwortung für das Erschaffen einer geistig gesunden Gesellschaft aufbringen und einen entsprechenden Beitrag, basierend auf moralisch und menschenwürdigen Grundlagen, leisten muss, damit das Ganze funktionieren kann.

[...]

Thema: 23 GRUNDLAGEN EINER ZIVILISATION | Kommentare (1) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 24: “Die Regeln für ein zielgerichtetes Leben”

Mittwoch, 27. August 2008 21:01

An dieser Stelle habe ich noch mal die wesentlichen Regeln zusammengefasst, um Träume wirklich „erleben“ zu können. Träume erleben heißt, sich auf den Weg zum Ziel zu begeben.
Wenn Sie sich an die meisten unten stehenden Regeln halten - und das immer öfter, dann werden Sie direkt auf Ihren Weg zu Ihrem Ziel gelangen. Das garantiere ich Ihnen.
Eine wichtige Voraussetzung ist natürlich, dass Sie in einem Land leben, in dem die Meinungsfreiheit nicht nur geschrieben steht, sondern auch praktiziert werden kann. Wenn Sie politisch oder gesellschaftlich aktiv sind, dann können Sie einen großen Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Kultur leisten, in dem Sie andere animieren es Ihnen gleich zu tun.
Es ist oft ein langer Weg zum Ziel, aber „durchhalten“ und es nicht aus den Augen verlieren heißt die Devise.

Die wichtigsten Regeln auf einen Blick, als „Zündschlüssel“ oder Rezeptur zum guten Gelingen:

[...]

Thema: 24 REGELN FÜR EIN ZIELGERICHT | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 11: Das Spiel

Samstag, 29. März 2008 21:49

Das Spielen kennen wir meist nur aus unserer Kindheit. Es wurde uns erzählt, dass diese Phase der Freiheit dann zu Ende ist, wenn wir in die Arbeitswelt gehen. Wenn Sie das oder etwas ähnliches noch nie gehört haben, gehören Sie in unseren Breitengraden zu einer sehr kleinen Gruppe. Kinder haben die Gabe zu spielen und Erwachsene haben die Pflicht zu arbeiten. Manche Erwachsene vermissen das Spiel nicht. Aber die meisten suchen nach vielen Gelegenheiten, um zumindest teilweise - ab und zu - Spaß zu haben.
Der Prozess während der Jugend, der diese heranwachsenden Menschen oft in Schwierigkeiten bringt, ist die Umgewöhnung von Spiel in Arbeit. Man kann es auch nennen „die Umgewöhnung von Leichtigkeit in Festigkeit“, oder „von Kreativität in Aktivität“. Leider wird dieser Prozess auch von Pädagogen völlig unterschätzt (um es milde auszudrücken), obwohl dieser Bereich Ihr größtes Fachgebiet ausmacht.

Es lebe der Sport
Oft hört man aus Fachkreisen unterschwellig, dass es sich für einen intellektuellen, gebildeten Menschen nicht gehört, jeden Samstag Fußball-Bundesliga zu schauen, man habe ja schließlich wichtigeres zu tun. - So ein Blödsinn! Sport (neben wahrer Kunst) ist wahrscheinlich die kulturell wertvollste Sache, die wir im Fernsehen noch finden.
Ich habe kaum mehr positive Emotionen (siehe Kapitel Emotionen) gesehen, als wenn der Lieblingsverein ein wichtiges Tor schießt.
Der einzige Haken dabei ist, dass wir nicht „körperlich“ mitspielen. Trotzdem sind wir voll dabei, indem wir geistig mitspielen, was durch emotionale gedankliche Beteiligung geschieht. Und wo wären dann die ganzen Zuschauer, die diese Begeisterung letztendlich auslösen, wenn alle mitspielen würden.
Es gibt viele bekannte Spiele, die jeder von uns schon einmal selbst gespielt oder bei einem solchen Spiel zugeschaut hat:
- „Fußball spielen“,
- „Tennis spielen“,
- „Klavier spielen“,
- „Computer spielen“,
- „Lotto spielen“,
- „Schach spielen“,
usw.
Wie wäre es denn, wenn wir diese mutwillige Begeisterungsfähigkeit auf andere Bereiche übertragen und damit beginnen würden, zum Beispiel:
- „Firma aufbauen spielen“,
- „Musik oder Gemälde erschaffen spielen“,
- „Kinder erziehen spielen“,
- „Probleme lösen spielen“,
- „Kriege verhindern spielen“,
- „Leben spielen“?

Sportlicher Ehrgeiz
Mit der Wiederentdeckung des Spiels können wir Probleme leichter lösen, als wenn wir hart arbeiten. Natürlich ist das echte spielerische Herangehen an eine Sache auch eine Frage der Emotionen zu dem entsprechenden Thema. Manche Leute verstehen einfach wenig Spaß. Warum nur? Wahrscheinlich sind sie anders programmiert, zum Beispiel auf Pünktlichkeit, Fleiß und andere ähnliche Tugenden. Diese Merkmale sind nicht unwichtig, aber ohne Spaß bei der Sache macht uns das eigentlich zu Sklaven oder Knechte eines verschobenen Weltbildes.

Die Bestandteile eines Spiels
Ein Spiel beinhaltet im qualitativen Sinn auch der Reihe nach: „Ambition“ + „Logik“ + „Optimierung“. Am Anfang steht die Ambition, dann das Herangehen mit Logik, um am Ende eine definierte Optimierung zu erzielen.
Glück (im Sinne von Freude, Enthusiasmus) ist das Endresultat aus einem zuvor gewollten optimierten Zustand.
Einfach ausgedrückt: Wir haben ein Spiel, wenn wir ein ZIEL in Form eines „erträumten Goals“ haben, das wir erzielen möchten und uns ein Spielfeld erschaffen oder ein vorhandenes betreten, auf dem es festgelegte Gesetzmäßigkeiten und eine Art Gegner gibt, die den Reiz an der Sache ausmachen und aufrechterhalten.
Im Grunde besteht ein Spiel also aus einem „klar abgesteckten Spielfeld“, aus „Regeln“, aus „Freiheiten“ und aus einem „Gegner“, der die Sache spannend und zeitweise unüberwindbar macht. Eine wesentliche Voraussetzung ist selbstverständlich, dass der Gegner das ganze auch als Spiel ansieht. Natürlich haben wir vor allem in der Geschäftswelt Gegner, die uns mit anderen als spielerischen und fairen kämpferischen Mitteln entgegentreten. Aber genau darin liegt die zusätzliche Herausforderung und Chance, uns mit Kompetenz und zielgerichtetem Fleiß besonders zu profilieren.
Oft wird der „kriminell“ agierende bzw. wirkende Gegner dabei deklassiert, was der aufgeklärte Zuschauer mit Genugtuung anerkennt.
Sollten Sie Unternehmer oder eine Führungskraft sein, dann ist dies ein sehr bedeutendes Thema, denn die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern hängt sehr stark davon ab, wie Ihre Fähigkeiten ausgeprägt sind, Ihren Leuten ein Spiel zu geben.
Lasst uns also alle ein Spiel spielen, eine Herausforderung annehmen und dabei Spaß haben.

Der Zweck eines Spieles
Bei einer Olympiade gibt es sehr viele Teilnehmer, die je nach ihren speziellen Fähigkeiten, möglichst realistische Ziele anstreben. Diese heißt es aber, immer in irgendeiner Form zu gewinnen. Das kann man in 3 Hauptkategorien:
1) Eine Gold-Medallie, d.h. Olympiasieger werden
2) Irgendeine Medallie zu holen, d.h. auf dem Siegertreppchen zu stehen
3) Oder einfach nur dabei gewesen zu sein
Egal welches Ziel jemand hatte, es hat trotz extrem harter Arbeit viel Spaß gemacht.
Nun zurück zum Alltag.

Wie können wir also erreichen, dass unser Leben, also auch unsere Arbeit und Verpflichtungen, uns als Spiel vorkommen, das wir verantwortungsbewusst sehr ernst nehmen und dabei größtenteils Spaß haben?
Die Antwort ist zwar einfach aber die Umsetzung oft schwer: Wir müssen Ballast abwerfen und spielerisch denken lernen. Grundsätzlich können wir das, denn als Kinder ist es uns leicht gefallen, wir konnten das sogar hervorragend.
Wir müssen den konservativen „Ernst“ aus der Sache rausnehmen und uns wieder an unsere kindlichen Eigenschaften erinnern, die in diesem Sinne recht positiv waren. Ich rede hier nicht von Unwissenheit sondern von Leichtigkeit, Neugierde, Tatendrang, usw.
Nehmen Sie das bitte wörtlich und lassen Sie sich einfach mal gehen.

Loslassen
Sich gehen lassen wird auch gerne als Loslassen bezeichnet. Doch was heißt das? Ich stelle oft fest, dass die meisten Menschen mit dieser Aussage zunächst sehr wenig anfangen können, obwohl es ihnen grundsätzlich schlau erscheint.
Ich möchte es hier mal so erklären, wie es die meisten meiner Trainees am besten verstanden haben. Schauen wir uns zunächst einmal an, was es heißt etwas festzuhalten. Warum und was halten wir fest? Festhalten kann man verschiedene Dinge; hier nur einige Beispiele:
1. Sich selbst, in der Straßenbahn, damit man nicht umfällt.
2. Ein Lenkrad beim Autofahren.
3. Einen Tennisball, kurz vor dem Aufschlag zum Gegner.
4. Klaviertasten, um den vorher angeschlagen Ton länger anzuhalten.
5. Einen Gedanken, den man nicht verlieren will.
6. Einen Witz, den man gehört hat und tierisch gelacht hatte.
7. Eine künstliche Charaktereigenschaft, da wir sie uns mühsam als Schutz oder Überlebensmechanismus angeeignet haben.
8. Eine fixe Idee, aus der Kategorie Selbstabwertung.
9. Einen Mitarbeiter, der eigentlich gehen will oder den wir eigentlich nicht mehr haben wollen.
Es ist klüger, das was man unter Kontrolle haben möchte, gänzlich loszulassen, damit es seinem natürlichen Fluss folgen kann. Erst dann haben wir die Möglichkeit diesen natürlichen Fluss nutzbar zu machen. Selbst beim beharrlichen oder krampfhaften Festhalten einzelner Elemente würden wir das Gesamtwerk festhalten und einen harmonischen Fluss verhindern. Loslassen bedeutet somit „das Spiel laufen zu lassen“ und durch Beobachtung und Intuition lieber die übergeordneten Steuermechanismen zu koordinieren.
Beispiel: Ein Trapezkünstler im Zirkus muss sich zunächst an einem Trapez festhalten, um seinen Körper dann mit viel Schwung völlig frei durch die Luft fliegen zu lassen, um dann ein gegenüberliegendes Trapez zu ergreifen. Das ganze ist meist verbunden mit artistischen Darbietungen während der Flugphase. Er erhält seinen wohlverdienten Applaus nur, wenn er auf der anderen Seite sicher ankommt. Damit das Kunststück gelingt, muss er das erste Trapez loslassen. Interessant ist, dass erst dann das eigentliche Meisterwerk beginnt, wenn er den sicheren Hafen, also das erste Trapez, völlig losgelassen hat. Er wird nur durch dieses scheinbare Fallen lassen auf der anderen Seite ankommen können. Zu Beginn seiner Laufbahn ist er sicher sehr oft herunter gefallen. Aber irgendwann hat er so das Fliegen gelernt und später dann auch das „Zupacken“. Dieser Prozess des „Erlernens eines Kunststückes“ oder „Erlangen einer Fähigkeit“ ist übertragbar auf sehr viele Lebensbereiche.
Wir wissen nun, dass wir, wie der Trapezkünstler, nur wachsen und lernen können, wenn wir loslassen – erst dann können wir richtig zupacken und erhalten den dadurch verdienten Lohn.
In einem Spiel - und zwar in jedem - gehört folgender Mechanismus immer dazu: Wir müssen es beherrschen, Dinge nur zu einem richtigen Zeitpunkt festzuhalten, um sie im richtigen Moment loszulassen, damit das Spiel fließen kann. Weiterhin müssen wir Dinge im richtigen Moment wieder aufgreifen bzw. festhalten, um sie dann wieder abzugeben oder loszulassen. Wer dieses Steuern beherrscht, ohne dabei den korrekten Fluss zu beeinträchtigen, der ist ein echter professioneller Spieler. Die Sache wird gelingen und meist für außenstehende leicht aussehen.

Das Spiel der Führungskraft
Als Führungskraft haben Sie die Aufgabe auch in dieser Sache und eigentlich ganz besonders in dieser Sache für Ihre Mitarbeiter ein Vorbild und Vordenker zu sein. Nennen wir einen Vorgesetzten, Manager oder Erzieher, doch einfach mal „Vor-Spieler“, der sich durch das Vorgeben und Vorleben eines Spieles als ernst genommener Spielführer auszeichnet. Seien Sie also ein Spielführer, Team-Chef oder Spielmacher, oder wie immer Sie sich in obigem Sinne bezeichnen würden! Egal wie groß Ihre Mannschaft ist.

Da die Problemzone Mitarbeiter (Mitspieler, Team) sehr komplex ist, habe ich diesem Thema ein eigenes Kapitel gewidmet.

Weiter zum Kapitel “Mitarbeiter”.
Oder lesen im Buch:
Spielend zum Ziel - Das Realisieren von Träumen

Thema: 11 DAS SPIEL | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 04: “Persönliche Ziele”

Montag, 24. März 2008 10:03

Ein Ziel ist kompromisslos und sicher,
ein Traum kompromissbereit und leicht.
Frank H. Sauer

Definition
Lassen Sie uns zunächst definieren was ein persönliches Ziel ist. Dies ist zwingend notwendig, da ich oft überrascht feststellte, als ich von einigen meiner Trainees ihre persönlichen Ziele aufschreiben lies, was da so alles zum Vorschein kam. Es handelte sich meist nicht um Ziele, sondern um wünschenswerte oder bereits gestartete Aktivitäten. Eine Aktion ist kein Ziel. Wenn sie zum Beispiel nach London fahren wollen, um einen alten Freund zu besuchen, dann ist die Vorbereitung der Reise und die Reise selbst kein Ziel, sondern das stattfindende Treffen mit dem Freund, so wie man sich dieses Zusammentreffen vorher bildlich vorgestellt hat.
Persönliche Ziele resultieren aus Bedürfnissen und Träumen, die wir selbst haben. Auch „fixe Idee“ oder „Schnapsidee“ sind gute Begriffe. Wichtig ist, dass wir uns bei dem Gedanken an diese Dinge irgendwie gut fühlen, obgleich ein Kribbeln im Bauch dabei ist. Das ist sogar ein gutes Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Jeder Mensch hat persönliche Ziele!
* Erfolgreicher ist der, der seine Ziele erreicht (ob kleine oder große).
* Kompetent ist der, der nachhaltig erfolgreicher ist als andere, indem er lohnenswerte eigene Ziele erreicht (und sei es nur in speziellen Bereichen).
* Glücklich ist der, der Kompetenz vorzeigen kann, zusammen mit Verstehen und Vertrauen.

Also, hier in dieser Reihenfolge auf den Punkt gebracht:

Persönliche Ziele (erkennen)
+ Erfolge (sammeln)
+ Kompetenz (ausstrahlen)
= Glück (genießen [können])

Oder wir betrachten uns dies als eine Treppe, die wir hinaufgehen, bei der wir keine Stufe auslassen dürfen: 


Abbildung 1: Die Treppe „vom persönlichen Ziel zum Glück”

Da jeder Mensch persönliche Ziele hat, kann grundsätzlich jeder Mensch glücklich sein. So einfach ist das! Nur, warum sind es die wenigsten?
Erinnern Sie sich an unsere Falle?
Es gibt Berufsgruppen, die Ihnen Ihre persönlichen Ziele wegnehmen und andere dafür geben. Die Medien und die Werbespezialisten dürfen wir dabei nicht vergessen. Aber die sind nur ein Mittel zum Zweck.
Interessant ist, dass Juristen den Rechtsstaat erfunden haben und Sie heute dabei beraten damit klar zu kommen. Die Steuerberater (oder besser deren Vorläufer) haben ein kompliziertes Steuersystem erfunden - das übrigens immer schlimmer wird, um Sie heute ausführlich (natürlich gegen Entgelt) beraten zu können.
Ärzte erzählen Ihnen, dass man mit bestimmten Medikamenten Krankheiten heilen kann. Dabei weiß man längst, dass Ärzte wenig Ahnung von Gesundheit haben, außer dass sie diese vor einiger Zeit „aus Versehen“ abgeschafft haben, indem sie sie in „Krankheit“ introvertierten. Das heißt, sie sind heute Spezialisten für Krankheit statt für das eigentlich angestrebte Ziel - „Gesundheit“.
Diese Berufsgruppen, die Ihnen dabei helfen durch ein Dickicht von Regelwerken und künstlichen Mechanismen zu kommen, haben diese Regelwerke vor zum Teil langer Zeit selbst erschaffen.
Natürlich weiß das heute keiner mehr so genau, da es ein langer Prozess war, der sich über Generationen hinweg zog. Zahlreiche Spezialisten haben an den Universitäten vieler Länder diese scheinbaren Weisheiten ohne besseren Wissens rezitiert und hinaus posaunt und dafür feierlich eine Menge Auszeichnungen erhalten.

Bist du was – dann hast Du was!
Die perfekt inszenierte Medienlandschaft stellt eine neue Art der Religion dar, die von vornherein unterwandert ist, mit auf Geld fixierte Wirtschaftsbossen, die keinerlei Verantwortung für ein gesellschaftspolitisch intelligentes, sozial verträgliches Vorgehen haben.
Es wird uns von denen suggeriert, dass wir etwas taugen, wenn wir etwas haben. Also sei die Lösung: „Kauf dir was (also hast du was) – dann bist du was! - Das ist nicht wahr! - In Wahrheit ist es umgekehrt: „Bist du was – dann hast du was! – lautet das Naturgesetz.
Wir müssen also erst jemand sein, um dann daraus abgeleitet etwas zu haben, was unserem logischen Naturell entspricht. Es spricht nichts gegen ein Märchenschloss, einen schicken Mercedes, eine Rolex oder den neuesten Super-Computer, wenn wir diese Sachen aus uns heraus erschaffen, in dem wir vernünftiger Weise einen ethischen Verwendungszweck definieren und diese Dinge auch wirklich aus eigenen vorhandenen Mitteln bezahlen können.

Ihr derzeitiges Spiel
Sie, lieber Leser, spielen heute mindestens zu einem gewissen Teil ein Spiel, das Ihnen gegeben wurde. Sie spielen für Ihre Bank, Ihren Steuerberater (stellvertretend für das Finanzamt), Ihren Rechtsbeistand, für Ihren Arzt, usw.
Was ist Ihr Lohn für das Spiel? Ein bis zwei Drittel Ihres Lebens leben Sie an sich selbst vorbei.
Dementsprechend liegen hier Ihre versteckten Reserven, die, wenn sie richtig aktiviert werden, zum erheblichen Wachstum beitragen können.

Ihr zukünftiges Spiel
Fangen Sie an, einen beträchtlichen Teil Ihrer Zeit und Aufmerksamkeit mit Ihren Träumen und Bedürfnissen zu verbringen.
Nehmen Sie das bitte wörtlich!
Schreiben Sie Ihre Ziele auf (bitte tun Sie das wirklich)!
Schreiben Sie Strategien auf - jeden spontanen Einfall, der Sie in Richtung Ihres Zieles bringt.
Formulieren Sie das, was Sie da so fühlen und geistig sehen können, so, als ob es schon geschehen wäre; ähnlich wie man ein kleines Modell von einem Haus oder Fahrzeug baut, so dass man es praktisch schon sehen kann. Damit erschaffen Sie es zumindest schon mal gedanklich und derart, dass sie es viel leichter immer wieder neu betrachten können.
Schreiben Sie dies alles in ein spezielles Buch oder auch in eine Datei in Ihrem Computer (aber drucken Sie es unbedingt aus, lassen es dann beim Lesen auf sich einwirken und bewahren es schließlich an einem vertraulichen Ort auf).
Vergrößern Sie Ihre Ziele, wenn Ihnen danach ist und ändern dies natürlich entsprechend in Ihren Aufzeichnungen.
Tun Sie dies alles zunächst nur für sich alleine, so dass Ihnen niemand etwas davon wegnehmen kann - zum Beispiel in Form von Kritik oder so etwas wie „das schaffst Du niemals!“.
Es ist Ihr Ziel (Goal), das Sie in Ihrer Zeit geistig kreieren, bevor es dann richtig losgeht.

Das Erfolgsprotokoll (Erfolgsjournal)
Zum Ziele definieren müssen wir in einer bestimmten Größe denken können, dazu gibt es einen guten Trick:
Führen Sie Erfolgsprotokolle und heben Sie diese auf. Das Aufschreiben von Erfolgen (auch kleine) erschafft in uns ein neues, aber prinzipiell natürliches Denkmuster, das uns an Erfolge gewöhnen lässt.
Es bestätigt das bereits erreichte und wir lernen unsere erfolgreichen Aktionen besser kennen, die ein wichtiger Baustein unserer zukünftigen Erfolge sind.
Lesen Sie öfters (mindestens einmal im Monat) in diesen Aufzeichnungen.

Sie werden Ihre Ziele erreichen, wenn Sie nach den Regeln des nächsten Kapitels verfahren.

… zum Kapitel 05: Die Beschaffenheit von Zielen.

Thema: 04 PERSÖNLICHE ZIELE | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer