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Kapitel 17: MOTIVATION

Sonntag, 28. Juni 2009 20:40

Es wird viel geredet über Motivation. Besonders in der Wirtschaft, in der Chefs von hoch motivierten Mitarbeitern träumen, die den Laden schmeißen, anstatt die Motivation erst mal bei sich selbst zu fördern.
Besonders gerne heuern mich Manager an, um ihren Leuten neuen Elan und vor allem Linientreue einzuhauchen. Bei genauem Erörtern der Sachlage stellt sich heraus, dass der Chef selbst meist wenig Linientreu ist. Er rechtfertigt sich damit, seine Mannschaft sei eben ein schlapper Haufen. „Man muss denen alles dreimal erklären …“.
Kennen Sie das? Nicht nur Chefs geht es so. Auch bei der Erziehung von Kindern und besonders von Jugendlichen ist es manchmal zum Haare ausraufen.

Die exakte Definition
Bevor wir uns diesem begehrten Thema widmen, schauen wir uns an, was ein renommiertes Wörterbuch dazu sagt (Duden):

[...]

Thema: 17 MOTIVATION | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 20: Mut

Mittwoch, 2. April 2008 20:42

„Ich bin so guter Dinge, so heiter und rein,
und wenn ich einen Fehler beginge,
könnt´s keiner gewesen sein.“
Johann Wolfgang von Goethe

Mut, auch Courage genannt, ist das Gegenteil von Angst oder zögerlichem Handeln.
Wenn wir also etwas Bewegen wollen, müssen wir beherzt an unsere Sache herangehen. - Halt! Etwas präziser: Wenn Sie etwas Bewegen wollen, müssen Sie beherzt an Ihre Sache herangehen. Ist doch logisch?!
Wenn das so einfach wäre, bräuchten wir uns nicht diesem Thema zu widmen, sondern wären offensichtlich schon längst auf der Gewinnerstrasse.
Mut ist keine Emotion, sondern das Produkt von positiven Emotionen und Absicht.

Die Mutprobe
Jeder kennt die berühmten oder berüchtigten Mutproben, die man als Kind oder Jugendlicher machen muss. Sollten Sie auch in diesen Genuss gekommen sein, erinnern Sie sich doch mal an das Kribbeln im Bauch, oder an die Überlegungen, wie man vielleicht doch noch um die Sache herum kommen könnte. Jeder der ein Held sein wollte, und das sind bestimmt fast alle meiner männlichen Kollegen, kam nicht drum herum. Vergleichen Sie diese Mutproben gerne mit der vorherrschenden Situation, endlich das zu tun, was man schon immer wollte.
Viele meiner Kunden erzählen mir, dass es einer Menge Mut bedarf, diese Dinge zu tun, da man althergebrachtes und bequemes ablegen, ja zum Teil sogar spektakuläre Dinge tun muss. Oft machen wir uns die eigene Familie zum Gegner, die oft kein Freund von derartigen Veränderungen ist. Leider ist das einer der Hauptgründe, warum viele Menschen ihren gewohnten Trott - bis ins Grab hinein - beibehalten. Wenn uns dann bewusst wird, dass die Chancen einer glanzvollen Veränderung mit jedem Tag schlechter werden, da uns die Zeit wegzulaufen scheint, dann trösten wir uns mit unserem bequemen Leben. Aber ist das wirklich bequem?

Mutlos oder bequem
Ich glaube nicht, dass es angenehm ist zu versagen. Aber in wessen Augen? Denken Sie noch mal an unsere Falle und fragen sich dann wessen Ziele Sie damit erreichen, indem Sie ein scheinbar bequemes Leben führen.
Bringen Sie also den Kunstgriff fertig, Ihren Weg zu gehen und gleichzeitig Familie und Freunde nicht zu vergessen.
Diese Reihenfolge ist extrem wichtig. Sicher werden nicht alle verstehen, was Sie da tun, aber es sind meist mehr als man denkt, wenn man den Mut aufbringt es den Leuten, die das emotional verkraften, ordentlich zu erklären. Wenn Sie Ihre Ziele gut und rund aufgeschrieben sowie die ersten Projekte schriftlich ausgearbeitet haben, dann fällt das wesentlich leichter.
Achten Sie auch darauf, es gut dosiert zu verkaufen. Wenn Sie das richtig machen und Sie deswegen einige Zustimmung bekommen, dann werden Sie erst richtig beflügelt und bekommen vielleicht auch noch Verbündete - zumindest auf der geistigen Ebene, was sehr hilfreich ist.

Verbündete können helfen
Verbündete erkennt man daran, dass diese Menschen zwar kritisch aber konstruktiv mit unseren Ideen und unserer Wesensart umgehen. Es sind oft diejenigen, die uns nicht sofort in den Sinn kommen. Um Verbündete zu finden, tastet man sich langsam vorwärts, d.h. man überfordert sein Umfeld nicht mit der ganzen Wahrheit, sondern mit kleinen Teilzielen oder einer stark abgeschwächten Form.
Diejenigen, die positiv darauf reagieren, ja sogar leichte oder auch starke kreative „Anfälle“ bekommen, wenn es darum geht sich etwas geistig auszumalen, sind meist die besten Anwärter für die Enthüllung der tatsächlichen „großen“ Idee.

Wie auf jedem Weg zum Ziel, bei jedem Projekt, ja bei jedem kleinen Schritt, den Sie strategisch auf Ihre Ziele ausgerichtet haben, gibt es eine Sache, die sehr wichtig ist und die Sie unbedingt beachten müssen, um keine Rückschläge oder Fehlschläge zu erleiden, was Ihren Mut möglicherweise reduzieren könnte: Gutes Timing (Kapitel 21) …

… weiter zum Kapitel 21 “TIMING”>>

Thema: 20 MUT | Kommentare (2) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 01: Die Lebenskraft

Sonntag, 23. März 2008 12:24

„Das wertvollste, was ich je lernte, ist, wie ungeheuer wichtig das ist, was wir denken.
Wenn ich wüsste was Sie denken, wüsste ich, was Sie sind, denn Ihre Gedanken machen Sie zu dem, was Sie sind.
Durch die Veränderung unserer Gedanken vermögen wir unser Leben zu verändern.“
Dale Carnegie
 
Warum existieren wir?
Was für eine Frage! - Eine Frage, die bei den meisten Menschen zahlreiche Emotionen und auch Reaktionen hervorruft.
Grundsätzlich sollten wir festhalten, dass uns irgendeine Batterie speisen muss, wie wir es im Physikunterricht gelernt haben. Denn nichts regt sich ohne Energie. Wir haben dort weiterhin gelernt, dass Energie niemals neu entsteht, sondern lediglich umgewandelt wird. D.h. von einer Energieform in eine andere. Beispielsweise wird Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt, was Sie sich bei einer Windkraftanlage sehr gut verdeutlichen können. Benzin (ruhende Energie in Materie gebunden) verwandelt sich im Motor eines Fahrzeuges in Bewegungsenergie, sobald man einen sogenannten Katalysator hinzufügt.

Was treibt UNS an?
Nun, ich möchte diese Frage hier nicht gänzlich beantworten, denn das könnte man als anmaßend empfinden. Wir vereinbaren deshalb folgende logisch klingende Grundregel jedes Lebens, damit der Rest des Buches für Sie fruchtbar und garantiert gewinnbringend wird:
Eine Kraft, nicht physikalischen Ursprungs, veranlasst Materie das zu tun, weswegen diese oder eine stärkere Kraft Materie irgendwann einmal erschaffen hat. Diese Verbindung zwischen gesteuerter Energie und Materie hält sich offensichtlich schon eine sehr lange Zeit aufrecht und schafft einen Raum, in dem wir menschliche Wesen existieren und fortbestehen können.
Wem das zu hochtrabend ist, der nehme folgendes praktische Beispiel: Mit Gedanken (eine Art geistige Energie) bewegt man Dinge – wie zum Beispiel unseren Arm, der wiederum etwas anderes bewegt, beispielsweise ein Lenkrad eines Autos, usw.
Wir haben also eine Idee (geistige Energie) und die hat eine Kettenreaktion (materielle Bewegung) zur Folge, die uns ein Ziel (geistig und materiell) erreichen lässt. Wir wandeln also geistige Energie in physikalische Energie um. Ein solches Ziel ist nicht nur ein Ort, sondern auch ein Zustand, ein Produkt, kurz: ein gewünschtes Ergebnis, das hochwertiger ist als gegenwärtig erreichte Ergebnisse.
 
Verschiedene Begriffe für ein Ziel
Im Englischen nennt man ein Ziel auch “Target”. Wenn es jedoch darum geht in menschlichen Lebensbereichen, insbesondere im beruflichen Lebensbereich, ein Ziel zu erreichen, spricht man besser von einem „Goal“. Eigentlich ist ein Goal direkt übersetzt ein „Treffer“. Wenn zum Beispiel beim Fußballspiel ein Tor fällt, schreien viele Leute „GOAL“ statt Tor oder Ziel oder Treffer (natürlich nur in der englischen Sprache). Deshalb nennt ein ordentlicher hoch motivierter englischsprachiger Manager seine großen Ziele „Goals“.
Ich finde diese Bezeichnung besser als „Ziel“. Denn „Goal“ sagt mehr über den notwendigen Siegeswillen und die dazugehörige Bereitschaft, alles zu geben, aus. Ein Goal ist ein „erreichtes“ Ziel, während ein Target lediglich ein „anvisiertes“ Ziel ist. Der Unterschied ist der Zeitpunkt. Wenn wir mit dem Begriff Ziel in diesem Zusammenhang hantieren, dann denken Sie bitte an einen „Treffer“ oder eben an „das Goal“. Somit erreichen wir einen höheren, spielerischen Motivationsgrad. Diese Grund-Motivation ist notwendig, um sich an eine unerschöpfliche Energiequelle anzuschließen. 
  
Die Lebensenergie
In uns – und zwar in jedem von uns – steckt die Kraft, die jegliches Ergebnis erschaffen kann. Voraussetzung ist, wir erkennen und nutzen diese Energie, die aus uns selbst stammt und wenden diese intelligent an.
Dass man mit zunehmendem Alter Energie verliert ist nicht wahr. Wer damit übereinstimmt, beginnt zu verlieren und befindet sich auf direktem Weg zum geistigen Verfall. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie sich an die Ratschläge in diesem Buch halten, dann verspreche ich Ihnen, dass Sie erleben werden, wie Monat für Monat und Jahr für Jahr Ihre Energie stets größer wird und die Klarheit Ihrer Wünsche und das Verstehen Ihres Umfeldes wächst. Es kommt lediglich auf die Fähigkeit an, geistige Energie in physikalische Energie umzuwandeln. Daraus entsteht Gelassenheit gepaart mit Siegeswillen. Somit sind Sie unschlagbar.
Wir müssen dieser Energie zunächst vertrauen. Oder sagen wir einfach: Mit einem großen Stück Selbstvertrauen im Gepäck sind wir in der Lage sehr hohe Berge zu erklimmen, die von anderen Menschen oft nicht gesehen werden, da sie Ihren Blick woanders hinrichten. Sollten Sie das für totalen Blödsinn halten, legen Sie dieses Buch beiseite, denn es wird Ihnen in keiner Weise helfen und es wäre Zeitverschwendung es zu lesen. Wenn Sie mindestens zu einem Teil damit übereinstimmen, dann lesen Sie bitte weiter …
  
… im Kapitel 02: Wer Du bist.

Thema: 01 DIE LEBENSKRAFT | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer