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Kapitel 12: MITARBEITER

Montag, 18. August 2008 18:39

„Wenn eine Führungskraft die Fähigkeit besäße ihre Mitarbeiter zu coachen und dadurch fähiger und verantwortungsbewusster zu machen, dann hätte sie weniger auf dem eigenen Tisch und mehr Zeit zum Coachen.“
Frank H. Sauer

Der ideale Chef
Bevor wir uns den allseits geschätzten Mitarbeitern zuwenden möchte ich, dass wir zunächst festhalten, was ein Chef so den ganzen Tag über machen sollte und für was er eigentlich da ist. Als Führungskraft haben Sie die Verantwortung für die ganze Mannschaft. Ist Ihnen das bewusst?
Stellen Sie sich vor, Sie seien ein Kapitän eines Schiffes! Sie wissen, dass dieser ein sinkendes Schiff als letzter verlässt.
Meistens sinken die Schiffe aber nicht, trotzdem hat er die Verantwortung für alles was auf dem Schiff passiert und wird dieser Verantwortung in der Regel auch gerecht. Vielleicht sinken deswegen die meisten Schiffe nicht und erreichen auch zu 99,9% den gewünschten Hafen.

Wie macht er das? Er tut doch eigentlich gar nichts und bekommt dafür auch noch eine Menge Geld! [...]

Thema: 12 MITARBEITER | Kommentare (0) | Autor: Frank H. Sauer

Kapitel 16: EMOTIONEN

Dienstag, 12. August 2008 18:51

Die Theorie
Sicherlich haben Sie schon mal was von „emotionaler Intelligenz“ gehört.
Zahlreiche Tests und Bewertungen sagen aus, dass es wichtig und gut ist, dieses Gebiet zu beleuchten und darüber Bescheid zu wissen. Ganz besonders als nach Erfolg strebender Mensch.
Ich bin zwar der Meinung, dass man das auch intuitiv wissen kann und das völlig ausreicht, um ein glückliches Leben zu führen. Es kann jedoch in der modernen, immer hektischer werdenden und oberflächlichen Welt nicht schaden, zumindest annähernd zu wissen, warum wir zeitweise mit schlecht kontrollierbaren Gefühlen konfrontiert werden und dadurch unser Handeln positiv oder negativ beeinflusst wird.

Was sind Emotionen?
Emotionen sind von der Natur gegebene, mehr oder weniger rationelle Reaktionsmechanismen, die sich teilweise auf den gesamten menschlichen Organismus auswirken. Meist ist es ein Überlebens- und/oder Schutzmechanismus der in Verbindung mit Kommunikation auch auf andere Lebewesen wirkt oder wirken soll.
Emotionen unterscheiden sich durch deren Stärke und Dauer sowie deren Sichtbarkeit und Ursächlichkeit auf die Auslöser. Beispiele:
- Angst, Furcht
- Wut, Empörung
- Zermürbtheit, Niedergeschlagenheit
- Freude, Heiterkeit
- Begeisterung
- Arglist, Bosheit
- Künstlerisches Ausschweifen, Enthusiasmus

Warum wir Emotionen überhaupt haben, ist selbstverständlich eine sehr interessante Frage, denn mancher würde sie gerne einfach abstellen, so wie manch anderes, was er nicht unter Kontrolle hat. Emotionen sind natürliche Überlebenshilfen, die zeitweise außer Kontrolle (gemäß Definition 1) geraten und dann das Gegenteil von dem bewirken, was eigentlich unsere Zielsetzung bzw. Absicht war.

Zur richtigen Zeit, die richtige Emotion
Es ist sehr gut, wenn man der Situation angebracht, die entsprechende Emotion auslebt. Es ist sogar überlebenswichtig und verhindert des Öfteren körperliche Krankheiten (wenn das die Ärzte wüssten).
Ich betone jedoch gerne, dass es sich nur dann um „gutartige“ Emotionen handelt, wenn sie der Situation entsprechen, d.h. angebracht sind.
Es ist ähnlich wie mit Nährstoffen oder Bakterien, die Gesundheit eines menschlichen Organismus zerstören aber auch fördern können.
Wenn die emotionale Reaktion zu lange dauert oder zu heftig ist, dann kann es zu noch schlimmeren Emotionen führen, für die es keine angebrachte Situation gibt.
Wenn eine Emotion nicht der Situation entspricht, kann sie sogar die Situation selbst auslösen, insofern die Person in ursächliche Handlungen ganz oder teilweise eingebunden ist. Beispiel: Wenn Sie beim Auto fahren Angst haben einen Unfall zu verursachen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer passiert, wesentlich größer.

Emotionen und Ziele
Was hat das nun mit Zielen zu tun? Eine ganze Menge: Emotionen fördern oder behindern Kreativität sowie die Fähigkeit konstruktiv oder destruktiv zu denken und zu handeln. Wie kann ich meine Emotionen nun so steuern, dass sie mir mehr nutzen als schaden? Das scheint nicht möglich, denn jeder von uns kennt Momente im Leben, wo er sich selbst nicht steuern konnte, es sogar anfangs als unangenehm empfunden wird Zurückhaltung dabei zu haben, was innen „brodelt“ heraus zu lassen, wenn man versucht sich unter Kontrolle zu bekommen.
Emotionen müssen raus. Das wissen auch Psychologen und stellen sich dafür gerne zur Verfügung. Leider sucht man diese Leute nur auf, wenn es darum geht, negative Emotionen oder Empfindungen zu behandeln bzw. die Probleme, die aus einem Rückstau entstanden sind zu lösen. Es wäre klüger man würde solche professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn es darum geht die positiven Emotionen heraus zu posaunen, denn dann würde das Anstauen von negativen Emotionen verhindert werden.
Wir können also festhalten - und zwar ganz einfach ausgedrückt, dass es klug ist, sich darauf zu konzentrieren positive Reaktionen zu zeigen - in welcher Form auch immer. Denn damit öffnen wir den Kanal für unsere ganzen Empfindungen nach Außen. Ebenso das positive Wirken auf andere Menschen.

Unsere Lehrmeister in Sachen Emotionen
Wenn man Kinder beobachtet, kann man sehr deutlich sehen, dass bei fast allen dieser Kanal völlig offen ist. Sie sprudeln und freuen sich und zeigen somit ganz offen und ehrlich ihren guten Geisteszustand. Gemeint ist damit ihre Fähigkeit offen, frei und ohne Gegenbetrachtungen zu denken und zu handeln. Kinder wissen intuitiv sehr genau, dass dies eine Art der Offenbarung ist und dass sie dadurch auch sehr ursächlich ihr Umfeld beeinflussen können. Manchmal benutzen sie das sogar um Erwachsene zu kontrollieren. Wir „Grossen“ empfinden das als meist als sehr angenehm und umgeben uns gerne mit Kindern (vor allem mit kleinen), da sie eine große Energiequelle darstellen.

Die Hauptursache für emotionales Ungleichgewicht
Da Erwachsene nicht gerne beherrscht werden wollen - obwohl das durchaus nicht immer schlecht sein muss - wehren sie sich dagegen. Das können sie recht einfach, denn sie sind scheinbar klüger als die unwissenden Kinder und verordnen ihnen Verhaltensregeln. Diese Regeln sind sehr einfach und können im Prinzip leicht angewendet werden. Kaum jemand bemerkt, dass es sich dabei um das „klein machen“ eines Individuums - also seelische Unterdrückung - handelt, die gut getarnt als erzieherische und oft auch als pädagogisch wertvolle Maßnahmen gerechtfertigt werden.
Da Kinder zwar eine Menge Weisheit und Vernunft haben (das müssen Sie mir jetzt einfach mal glauben) aber leider kein Wissen, wie diese Welt mechanisch funktioniert, ist es ein leichtes nach mehr oder weniger heftigen mechanischen Ermahnungen die Sache wieder in den Griff zu bekommen. Die Kinder, die man nicht unter Kontrolle bekommt, sind schwer erziehbar und werden als Problemfälle eingestuft. Ist doch logisch. „Bist Du nicht willig, so brauch´ ich Gewalt!“
Im Laufe der Zeit werden Kinder mit merkwürdigen Regeln vollgestopft. Sie erkennen die Eltern und Lehrer in der Schule als weise Vorbilder an und nehmen nach und nach deren Weltbild in Empfang. Sie haben keine andere Wahl.
Es entsteht mit den Jahren des Heranwachsens ein emotionales Ungleichgewicht, da zum Beispiel schon sehr früh ein überschwängliches Herumtoben als nicht wünschenswert herabgestuft und letztendlich ausgeschaltet wird, bevor es ganz natürlich verschwindet.
Das ist nur eines von unzähligen Beispielen, wie ein menschliches Wesen während des Heranwachsens klein gemacht wird und sich somit letztendlich auf das niedrigere Niveau der Erwachsenen einpendelt.
Dann ist das Ungleichgewicht der emotionalen Freiheit erreicht, das viele zu Therapeuten oder andere Kompensatoren - wie Medikamente oder ähnliches - treibt.

Gefühle und Träume bewegen unsere Ziele
Einer meiner Mentoren sagte mir mal, um mich zu korrigieren: „Man darf einen Fehler niemals mit einem anderen Fehler kompensieren“. Ein sehr weiser Spruch, denn wenn man so verfahren würde, und das immer wieder, dann entsteht eine ständig größer werdende Abweichung von der Ideallinie, also ein Abstand zu den Naturgesetzen und Lebensprinzipien.
Ziele bestehen aus rationellen Überlegungen und aus emotionalen Beweggründen. Wenn wir uns rationell und intelligent eine erträumte Sache ausmalen, aber im Gegenzug negative Emotionen dabei haben, fällt uns das notwendige TUN viel schwerer.
Oft ist es eine willkommene Entschuldigung aus emotionalen Gründen versagt zu haben. Da es fast jedem so geht, stimmt auch fast jeder damit überein und so haben wir eine gute Rechtfertigung. Aus diesem Grund müssen wir unsere Emotionen wie hier beschrieben unter Kontrolle haben. Wenn wir das schaffen, werden die positiven Emotionen die negativen Emotionen teilweise oder ganz auslöschen.
Wenn wir kleine Teilergebnisse produzieren und uns somit in Richtung unserer Ziele bewegen, dann werden wir dadurch erfolgreicher und kompetenter, was zur Folge hat, dass Glücksgefühle (also positive Emotionen) entstehen. Dadurch löschen wir negative Impulse, die uns bisher “unten” hielten, aus. Wir müssen natürlich lernen, auch kleine Erfolge richtig zu feiern.
Selbstvertrauen und Stabilität stellt sich ein - Angst und Minderwertigkeitsgefühle verschwinden.
Ich habe Menschen erlebt, die aus verlorener Lebensfreude und Traurigkeit regelrecht explosionsartig erwacht sind, indem Sie ihren eigenen Zielen treu wurden und schon bei den ersten Schritten in Richtung des eigenen Zieles kleine, aber wichtige Erfolge sammelten.
Also lautet die Formel für das Kontrollieren von Emotionen:
„Unterdrücke niemals positive Gefühle, auch wenn es für andere vielleicht lächerlich oder störend ist. Somit erschaffen wir eine natürliche Balance zu negativen Gefühlen, die dann dadurch ein ausgeglichenes Spannungsverhältnis erlangen. Das schafft Dynamik und Ausgeglichenheit.“
Kurz: hohe Motivation durch wiederhergestellte Integrität.

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Thema: 16 EMOTIONEN | Kommentare (5) | Autor: Frank H. Sauer

Über Heilung allgemein (techn.) und Überleitung zur Musiktherapie

Montag, 21. April 2008 18:06

Definition “Heilung” (aus Wikipedia, leicht gekürzt): Der Begriff Heilung bezeichnet den Prozess der Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit, bzw. die Überwindung einer Versehrtheit oder Verletzung durch Genesung. Während der Heilungsbegriff etymologisch eher durch ein ganz werden bestimmt ist, bezeichnet genesen (von grch.: neomai) ursprünglich ein Davongekommensein aus einer Gefahr.
Klassische Heilungsbegriffe der Antike wie griech. θεραπεία „Dienst, Heilung“, lat.: curatio; sanatio, salvatio, restitutio ad integrum, oder engl.: healing schwingen bei einer heutigen Begriffsbestimmung immer mit.

Bei dem Bedürfnis nach “Heilung” ist stets ein seelischer oder/und körperlicher Mißstand bewusst vorausgesetzt. Genau da liegt der Ansatz nach heutigem Wissensstand. Die Heilung (der Heiler) schaltet die Ursache ab. Die Ursache ist eine meist unbewusste Entscheidung für eine Krankheit. Diese Entscheidung liegt nicht selten wesentlich vor der bewusst wahrnehmbaren Erkrankung. Nachdem diese wahrgenommen (physiologisch sichtbar, fühlbar, etc.) wird, kommt es meist zum Prozess der Dramatisation der Krankheit. Es wird dann nicht mehr festgestellt, dass es sich lediglich um das Abhandenkommen von Gesundheit handelt. Gesundheit heißt in diesem Fall, dass ein natürliches Gleichgewicht auf allen Schwingungsebenen in- und untereinander vorhanden ist.

Eine Heilung kann also nur stattfinden, indem der natürliche Gleichklang aller Frequenzen wieder hergestellt wird. Dazu zählt das Auflösen (Revidieren) der Entscheidung zur Krankheit. Eine bewusste und insbesondere eine unbewusste (Verstand) Entscheidung stellt eine wesentliche Beeinflussen der Schwingungsverhältnisse dar.
Dies kann auf sehr unterschiedliche Weise geschehen. Entweder der Heiler stimuliert bewusste und physiologisch feststellbare Bereiche, die mit dem erkrankten Körperteil in Zusammenhang stehen, oder er stimuliert direkt in den unbewussten Bereich der Wahrnehmungsfähigkeit.

Es sei hier angemerkt, dass ein Heiler keine spezielle Ausbildung benötigt, vielmehr handelt es sich lediglich um eine Person, die mit dem Erkrankten in irgenwelcher Form der Kommunikation steht und seine eigene Energie (Schwingung) in diesem Bereich wirken lässt oder es ist die Person selbst, die durch Wissen über die eigenen Fehlentscheidung die Schwingungskorrelation ausgleicht.

Die Dauer des Heilungsprozesses wird nur durch die Präsenz (Gegenwärtigkeit) des Bewusstseins (Wissen, dass man weiß) über Zusammenhänge (Resonanz) und frühere Denkstrukturen (Muster) beeinflusst (Ursache/Wirkungs-Prinzip).

Das letztere kann sehr einfach durch “großartige” Stimulation erzeugt werden, die den Verstand nicht berührt, da dieser sich störend (rechthaberische Muster) verhält. Eine derartige Stimulation ist Musik. - Musik im Sinne von Klängen, die gleichermaßen harmonische Strukturen sowie Schwingungen zum Andocken an die frühere Entscheidung (Muster) beinhalten. Wenn dieser bestimmte Mehrklang vorhanden ist, werden Muster (Disharmonien) schlagartig angegriffen und nach kurzer Zeit zerstört (aufgelöst). Der Genesungsprozess wird als angenehm empfunden solange der Verstand (Mustermacher) dies geschehen lässt und zum Beobachter mutiert.

Wie das funktionert und welche Musik dazu geeignet ist erfahrt Ihr hier im Blog an dieser Stelle, nachdem der Erste sich das wünscht ;-)

Thema: Heilung mit Musik | Kommentare (3) | Autor: Frank H. Sauer