Definition: “DOGMA”
Unter einem Dogma (griech. δόγμα, dógma, „Meinung, Denkart, Lehrsatz“; Plural Dogmen oder seltener nach dem Griechischen Dogmata) versteht man eine festlegende Definition oder eine grundlegende Lehrentscheidung, der, eine Übereinstimmung mit der Wirklichkeit voraussetzend, ein unumstößlicher Wahrheitsgehalt zugeschrieben wird.
Verbindet sich ein Festhalten an solchen Dogmen mit einer radikalen Ablehnung all jener, welche die Dogmen hinterfragen oder bestreiten, so spricht man von Dogmatismus. Ein solcher Dogmatismus kann sich in allen Bereichen menschlichen Wissens entwickeln. Im Kontext eines kritisch-rationalistischen Weltbildes behindert Dogmatismus den Fortschritt, da er die kritische Hinterfragung der Dogmen grundsätzlich ablehnt. Er wird daher als Gefahr aller Wissenschaften angesehen.
Dogmen findet man auch in Religionen sowie in autoritären, absolutistischen und totalitären Gesellschaftsformen, in denen eine Religion, eine Weltanschauung oder eine Wertvorstellung als allein wahr, allgemeingültig, verbindlich und oft sogar als für alle Zeit gültig erklärt wird.
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Dienstag, 31. März 2009 17:30
Lieber Frank,
DOGMA, ein interessantes Wort, das ich heute das erste Mal höre; auch die Definition finde ich sehr interessant und sehr wichtig.
Ich habe mir vor einiger Zeit über das Thema Religionen meine Gedanken gemacht. Zum einen, weil meiner Meinung nach alle Religionen an “das selbe” glauben, doch aus menschlicher Sicht “ihren” Glauben an die, nennen wir sie “Höhere Kraft” oder “Göttliche Kraft” für sich auf dieser Welt so erschaffen haben, um daraus eine Macht bzw. verschiedene “WELT-Mächte” daraus zu machen, die nicht nur den einzelnen Menschen “unterdrücken”, sondern teilweise ganze Nationen.
Ich frage mich, wie es möglich sein kann, dass im Namen “Gottes” solche widersprüchlichen Lebensanschauungen und Lebensphilosophien in solch einer “machtvollen” Art, durch Angstmachung und auch Gewaltandrohung am Einzelnen, von “Institutionen” erschaffen werden konnten?
Du führst an:
Im Kontext eines kritisch-rationalistischen Weltbildes behindert Dogmatismus den Fortschritt, da er die kritische Hinterfragung der Dogmen grundsätzlich ablehnt. Er wird daher als Gefahr aller Wissenschaften angesehen.
Ich schließe mich oben genannter Ausführung an. Meiner Meinung nach sind ALLE Religionen zu hinterfragen, sobald sie das EINE (Gottes Liebe) predigen und gleichzeitig im TUN bzw. im NICHT-TUN sich in ihren eigenen nach Außen getragenen Worten und Taten widersprechen.
Ich persönlich denke, dass die Verbindung aller Religionen auf dieser Welt sehr vieles Leid und Ungerechtigkeiten am Einzelnen, wie auch in der Politik auflösen könnte bzw. neue Wege des menschlichen Lebens eröffnen könnte - weil dann die Göttliche Kraft in ihrem wahrhaftigen Sein leben und wirken würde, um mit ihrer Kraft der göttlichen Liebe die Werte der Nächstenliebe und Menschlichkeit zu erschaffen und nach Außen zu tragen, in die Herzen der Menschen und somit die Würde des Menschen erhalten würde und sie nicht mehr als Werkzeug von Menschen zur Erlangung von materieller Macht und Reichtum sowie Ausbeutung des Menschen missbraucht werden würde.
Nun, wer weiß, es heißt ja nicht umsonst:
Wer glaubt, kann Berge versetzen!
Und ich lieber Frank, ich kann, wenn ich Deine Gedanken in Deinem Buch “Spielend zum Ziel” verinnerlicht habe, ja, durch Dich kann ich Berge versetzen!
Ich hoffe für uns, dass ganz viele Menschen Dein Buch lesen bzw. gelesen haben - denn dann können wir gemeinsam ganz viele Berge versetzen und das wäre meinem Gefühl nach auch im heutigen Zeitalter sehr wichtig und lebensnotwendig.
Alles Liebe für Dich lieber Frank.
Bis bald…
Natali