Mittwoch, 20. August 2008 14:52
Das Atom [von altgriechisch ἄτομος (ὕλη) átomos (hýle) „unteilbare (Materie)“] ist der kleinste chemisch nicht weiter teilbare Baustein der Materie, der ein bestimmtes Element darstellt und elektrisch neutral ist.
Schulwissenschaftlich:
Für den Aufbau des Atoms aus noch „kleineren“ Bausteinen wurden im Laufe der Wissenschaftsgeschichte verschiedene Atommodelle vorgeschlagen. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist gesichert, dass Atome aus einem elektrisch positiv geladenen Atomkern und einer Atomhülle aus negativ geladenen Elektronen bestehen. Im gewöhnlichen Zustand sind Atome neutral, weil sie gleich viele Protonen und Elektronen enthalten, deren Ladungen einander aufheben. Werden Elektronen entfernt oder hinzugefügt, so verbleibt eine positive oder negative elektrische Ladung; Atome in diesem Zustand werden als Ionen und diese Umwandlung als Ionisierung bezeichnet. Die gesamte von uns wahrnehmbare, unbelebte und belebte Materie unserer irdischen Umgebung besteht aus (neutralen oder ionisierten) Atomen. Materie in nicht atomarem Zustand gibt es in Neutronensternen, schwarzen Löchern und exotischen Atomen sowie in einer noch hypothetischen dunklen Materie bislang wissenschaftlich unbekannter Natur.
Definition von Frank H. Sauer:
Ein Atom besteht aus all dem, aus dem Alles (Raum) besteht:
- dem Neutron, das die Zeit (Frage) darstellt,
- dem Proton, das die Masse (Antwort) darstellt und
- dem Elektron das Energie (Bewegung) darstellt.
Die Elektronen eines Atoms sind das universelle Gedächtnis im unendlich nichtliniearen Universum und nehmen somit die gesamten(!) individuellen Erninnerungen der Evolution mit auf die Reise durch die für uns wahrnehmbare Zeit. Das höchste Ziel dabei ist, Streben nach Harmonie (Musik) und das gleichzeitige Auflösen des Chaos (Denken).
Dieser “einzige” Prozess findet seit ganau 16,4 Millarden Jahren statt und nimmt stetig an Geschwindigkeit zu, während sich das Universum dabei ausdehnt und weiter ordnet. Ein Ende ist dann in Sicht, wenn das Chaos aufgelöst wurde und alle Atome ihre individuellen Erinnerungen miteinander ausgeglichen haben.
Der Mensch ist die bislang vom Menschen entdeckte höchste Entwicklungsform dieser Evolution, welcher aus diesem Grund das Chaos bewusst wahrnimmt und sich mit ihm ausgiebig beschäftigt (Leben). Die gültigen Reinkarnations-Theorien sind somit in Frage gestellt, da im Kern alles Eins ist.
Vielleicht haben ja die alten Gelehrten das Atom deswegen “Unteilbares” getauft.
Demokrit (5. Jahrhundert v. Chr.):
Nur scheinbar hat ein Ding eine Farbe, nur scheinbar ist es süß oder bitter; in Wirklichkeit gibt es nur Atome und den leeren Raum.
Paul Davies, „Das fünfte Wunder“:
Nach einigen Schätzungen hat jeder Mensch in seinem Körper ca. eine Milliarde Atome, die bereits einst zu Shakespeare gehörten, bzw. zu Dschingis Khan, Buddha oder Mozart. Durch den ewigen Kreislauf und die wohl enorme Langlebigkeit von Atomen, ist eine permanent neue Verwendung als Tautropfen, Blatt oder neuer Mensch möglich.